146 Von den unterschiedenen Namen des gel. L.
den Staub und die Luft im gelobten Lande reiner und heil,',ger halten, als in allen andern Ländern, o)
§. 8. Der Name i? ^ i. Lsi- m ^ ist sehr gemeinbey den Griechischen, Lateinischen, wie auch Arabische»Scribenten, und ist eigentlich entstanden von den Philistern, jwelche, nachdem die andern Heyden vertrieben worden, noch !einen Strich Landes, am mittelländischen Meer, wiewol un- !rechtmäßiger Weise, im Besitz behalten, so in einem beson- 'dern Verstände kbiliüMri, oder das Philister - Land, genennet iworden, Zeph. r,in den nachfolgenden Zeiten aber hat mandas gantze heilige Land also genennet. p) r
§. y. Es wird auch das gelobte Land oftmahls schlecht ßhin und ohne Zusatz nur das Land oder Erdreich genennet, -wenn nemlich die Sache selbst darauf gehet, Ruth. i, i. Ier. ^4,2O. c. 12, n. c. 22,29. c. 50, Z4> Mal. 4,6. Luc. 4,2;. u. a.m.Vielmahls nennet eö Gott der Herr selbst sein d. i. GottesLand, wie die Kinder Israel sein eignes Volck, oder dasVolck seines Eigenthums, Lev. 25,23. Ps. 8;, 2. Es. 8,8.0.14,2.25. Jer.i6,i8. c.2,7. c. 50, n. Ezech. z6, 5. L. ;8,
16. Hos. 9, z. Joel,i,6. Sach. 9,16. Exod. 15,17. rSam.
7, rz. 2Chron.?,2o. u. s. w. weil er das ihnen eingegebeneLand zu einem besondern Platze seiner grossen Wercke auöer-sehen hatte.
Das 2. Capitel.
Von der Lage des gelobten Landes.
§« r,,
»bzwar die Meynung derjenigen , welche dem gelobten
_) Lande just den mittelsten Platz aufdcr Fläche desgai"
Hen Erdbodens zueignen, und insonderheit mit llieionymo
dafür
0) VicI. kel. l.c. 03x^4. r;.
x) Idicl. c. 7. x-;8-tg-