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des gelobten Landes.
Lei). 20,24. welches er auch Kraft solcher Verheißung ihrenNachkommen durch Josua zur Besitzung und Erbguth gab,Ios. 1,2. c. 11, s. Ps. izs. i2. Ps. iz6,21. 22. wiewol auslauter Gnade, ohne ihr Verdienst und Würdigkeit, Deut. 9,4.5.6. Ios. 24,12. Ps.44,z.4. sogar zu einer ewigen Be-sttzung, Gen. IZ, 15. c. 17, 8. Deut. n, 21. 2Chron. 20,7.aber unter dem Beding, so lange sie Gottes Geboten nach-leben würden, 2 Reg. 21, 8. aChron.zz, 8. Esr. 9.12. wi-drigenfalls er sie ihrer Sünden halben aus dem guten Lande,daß er ihnen gegeben hatte, zu vertilgen dräuet, Lev.i8, 28.Deut. 28, 6z. Ios. 2z, iz. 15.16. i Reg. 9, 7. 2 Chron. 7,20. Jer. 24,10. wie denn auch in der That erfüllet worden,conk. Deut. 29,28.
§. 7. Das heilige Land ist diese Gegend von vielenZeiten her, und noch itzo von den Europäischen Christen ge-heißen, Sap. i2,z. Sach.2,ir. nicht nur weil der heiligeGott selbst der Regent und Herr im Lande war, dessen heili-ger Dienst von langen Zeiten her darinnen vor allen Länderneingerichtet gewesen, daher es auch der Thron der HeiligkeitGottes heist, Lonf. Ezech.zz,iO. sondern auch, weil sovielheilige Patriarchen, Propheten, Priester und Könige darin-nen gewöhnet, und insonderheit, weil Christus, der Allerhei-ligste, selbst darinnen gewandelt, und die heiligen Geschichtemit seiner Geburt, Leben, Wunderwercken, Leiden, Tod,Begräbniß , Auferstehung und Himmelfarth sich allda zu-getragen; und vornemlich, weil diß Land mit dem allerheilig-sten Blute Jesu ist benetzet undgeweihet worden. Darumes freylich nicht zu verwundem, wenn diejenigen, welche dieOerter des gelobten Landes noch itzo besuchen, und sich derheiligen Geschichte, welche sich hie und da besonders zugetra-gen, erinnern, darüber in eine heilige Andacht gerathen;aber eben deswegen wird weder das ganße Land noch einiger-Ort desselben an sich keinen heilig machen, wie es denn auchkeineswegeö heiliger als andere Länder ist, obschon die Jü-dischen Lehrer solches mit Macht haben wollen, und so garBibl.Geogr. K den