iz6 Von einigen in H Schrift benannten
ziehen, am Abend aber sich lagern müssen, an einem schnee,weiffen Grund Laceraa genannt, mit kreideweissen Gebirgenumgeben.
5) Den iften Octobr. brach man von Laceraa auf, in ei.tel Gries und Sand, hatte zur Rechten groß weiß Gebirge,und zur Lincken eine breite sandichle Ebene bis an das rotheMeer. Hier kommt man auf die gemeine Straffe, welchevon Eltor nach Cairo führt. Gegen Abend lagerte man sichin einem Thal Gronden genannt, wo viel lebendiger Brun-nen und klare Waffer-Quellen, da herum viel Palm-Bäumewachsen, gefunden worden, daher eö glaublich der Ort Elimin der Bibel ist.
6 ) Den r. Oct. kam man gegen Mittag in eine grosseEbene, bis zu einem sandichten Ort warchday genannt,ohngefehr 4. Meile vom rothen Meer.
7) Den z. Oct. zog man über die weite Sand-Ebene na-her zu dem rothen Meer, an den Ort, wo die Kinder Israeltrocken durchgegangen ; kam so denn weiter nach 2. teutschenMeilen zu Mofts Brunnen, und lagerte sich gegen Abendin der grossen Sand-Feldung an einem Ort, den die AraberHamadam nennen, am rothen Meer gelegen.
8) Den 4. Oct. ist man durch die fast weite verdrosseneFeldung am rothen Meer im tiefen Sande fortgezogen, bisan ein Gebirge, das sich gegen den Reisenden überzwerchhereinzog, da sich das rothe Meer endet und eine Herberg ist.Da sieht man prächtige Wercke, vormals von den Egypti-schen Königen angefangen, den Nilum in das rothe Meer zuführen rc.
§. 5. Was nun die Länge und Weite der Wege, oderden Abstand eines Orts von dem andern betrifft, so ist daslVeiren-Maaß derselben nicht einerley. In der heiligenSchrift werden die kleinen und kurhen Wege »ach Ellen,Meilen und Feldwegs, die grossen und weiten aber nach Ta--ge-Reisen gemessen ; davon denn noch etwas zur Erklärungwird anzuführen seyn.
§. 6 .