Redens-Arren der H. Schrift. i»z
nug zu verstehen, und daher wenig oder nichts zu bedeutenscheinen mögen ; so sind sie dennoch in Absicht auf gewisseLänder, Städte und Gegenden von solcher Wichtigkeit, daßsie einer besondern Betrachtung gar wohl werth sind. o)
§. 2. Ein jeder, der da wissen will, wo er auf demErdboden recht zu Hause gehöre, muß die Gegenden desHimmels und der Welt wohl inne haben, maßen nach den-selben die Fläche der Erden, und eines jeden Landes oder OrtsLage beurtheilet werden muß. Diese Nothwendigkeit er-kennet niemand mehr, als die Schiff-Leute, wenn sie wissenwollen, nicht nur in welcher Gegend auf der wilden wüstenSee sie sich befinden, sondern auch, wie die Entlegenheit derentferntesten Länder zu erforschen und zu bestimmen sey, da-bey denn der itzige Gebrauch des Compaffeö und der Magnet-Nadel , welche mit ihrer Spitze sich stets nach Norden wen-det, ihnen treffliche Dienste thut, indem sie vermittelst diesesInstruments sich gar leicht in alle andere Haupt-und Neben-Gegenden der Welt richten können, x) Nun sind vierHaupc-Gegenden, klggX oder Lsräines munäi genannt,worinnen die Welt abgetheilet wird; diese nennet die Schriftdie 4. Ecken der Erden, Apocal. 7, i. oder die 4. Oerter desErdreichs, Es. n,i2. Apoc. ro,8. und die 4. Oerter des Him-mels, Jer. 49, z6. Sie heißen insgemein Morgen, Mit-tag, Abend und Mitternacht, oder wie die Schiffer gar kurßsprechen : (Ost, Süd, West und Norden. Dieses istdenn auch, wie die natürlichste, also die älteste Manier, dieErde einzutheilen, und die Lage der Länder und Oerter aufdeeErden - Fläche zu unterscheiden, g) welche schon zu Abra-
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0) Dergleichen z. E. der Herr Professor 0. 8. wick-elis zuHalle, in 2. gelehrten Dilxutst.neilllich äedlotionidusLuper!L lnteri; it. äe ältkereatls locorum, rstione snticse L po-ttic-e, äextrse L llnikr«, Lnnv 17z;. gar rühmlichst angestel-let hat.
k) Siehe von der Erfindung des Compaß Wi-ledurx. kktkes.Libl. 8pecim. l. p. 85.
g) Mäel>. t c. Wenn man noch heute zu Tage jemand in dem
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