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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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76 Von etlichen gemeinen alten Gebräuchen

sehen worden, m) Wie auch zur Stärckung, Kraft, Er-munterung und Frölichkeit gar vieles beygetragen, weil dasSalben einem, der vorher starck geschwihet und folgends ab.gemattet ist, einetrefiiche Linderung giebt, und der spirituö-se Geruch eine gute Erquickung zu Wege bringet. Als-können wir aus verschiedenen Schrift-Stellen und Exempelnwahrnehmen, wie dergleichen Schmincken und Salben-Schmuck, so bey dem Orientalischen Frauenzimmer noch ge.wohnlich ist/ schon vor Alters im Gebrauch gewesen , als 2Sam. il, 2. Hist. Susann, v. 17. insonderheit wird vonder Judith, c.io, z. und Ruth, c. z, z. ausdrücklich gesagt,daß sie sich gebadet und hernach gesalbet, ehe sie ihre Visitenabgeleget; und gleichwie bey der Traurigkeit aller Schmuckbey Seite gethan wird, so wird auch 2 Sam. 14, 2. demklugen Weibe von Thekoa gerathen , daß sie sich nicht mitOel sollte salben, welches auch von dem Daniel c. io, g. ge-sagt wird. Im Gegentheil wird Christus und seine Brautin ihrem ausnehmenden Schmuck Cant.i, z. c. 4, 10. mitdenen vortreflichsten und im Ueberfluß gebrauchten Salben

vor-

rail, wo sie wohl verwahret sind, stets delicat leben undihre Sorge einzig aufdie Erhaltung ihrer Schönheit wenden,bey zugenommenem Alter dennoch jung und hübsch aussehen;- - - - doch glaube ich wohl, daß der fleißige Gebrauch desGetrancks Serquis, desgleichen der Balsam, dessen sie sichbedienen, und welcher ein vortrefliches Mittel für die Brustist, zur Erhaltung eines wackern Leibes, davon sie so langehübsch und jung bleiben, viel beytragen könne.

Dic Fetuischen Weiber haben in den Klauen der Rehe un.ter andern Angalia und Zibeth, womit sie sich anstreichen,und zwar so starck, daß man sie eher riechen, als sehen kan,

btuler V 0 N ket» p. 4. c. z. p. ,; 6 . kcknliere« Agstlcse corporemuniiigikn«:, occiäentsie« munciitie IcmZe lupersnt, neccnim putcnt out koetent. Lotovic. itiner. dijcros. c. 14.

x. rr6. Keine darf vor den Sultan kommen, sie sey denngeschmückt, d. i- mit Zimmet- Rosen- Spicanarden- und an-dern Kraft-Wassern wohl abgewaschcn, Sommers Reise nachder Levante, c. »o. p. >04.m) Siehe oben psg. 72. not. c) Lp. 7z.not.Z)