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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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der Morgen-Lander.

Zeiten zu ihrem Kampf, wohl zuzubereiten pflegten. Sonstwird so wohl aus itzt besagten, als aus der sonderbaren Wür-ckung des Salb-Oelö, indem es Kraft und Stärckc für dieLebenS-Geister verschaffet, erhellen, wie2Cor.i, 21. Gotthat uns gesalber aufLhristum, zu verstehen sey, nemlich:Gott habe uns tüchtig, kräftig , starck zu Christo gemacht,an ihn zu glauben und ihm wohlzugefallen. i) Cout'.i Joh.2,20.27.

H. 4. Mit den wohlriechenden Salben und Balsamsich eine Annehmlichkeit zu verschaffen , ist insonderheit dasMorgenländische Frauenzimmer sehr geschäftig, K) dadurchsie ein schön klar Antlitz bekommen, und bey angestelleten Be-suchungen nicht nur sich selbst beliebt machen, sondern auchandern bey der Einkehr damit begegnen, wenn sie bezeigenwollen, wie sehr lieb und angenehm sie ihnen seyn. Da-her denn der Oel-Gebrauch zu einem besondern Schmuck ge-diehen, l) und als eine sonderbare Ehren - Bezeugung ange-

j) Ikicl. p. 7.1g.

K) DieProvintz Schiras hat sehr viel Narcissen-Blumen, dar-aus sie ein wohlriechend Oel machen, dessen sich die Damesziemlich bedienen. I'svernier p. 154. it. x. rz8. Die Weiber inPersien gebrauchen des Pomerantzen-und Citronen- Oels,auch anderer wohlriechenden Wasser, das Haupt und den Leibzu waschen, unter andern ist sonderlich das Rolen-Oel, wel-ches brauner Farbe. Mit allen diesen Saften und Oelen mußder Gouverneur zu Schiras den König und sein Frauenzimmerbeschcncken. Wenn der Groß-Herr eine aus seinemFrauenzimmer verlanget, begleitet die Cihaja 2 lja oder Un-ter. Hosmeistcrin selbige ins Bad, und waschet sie daselbstein paar Stunden lang mit köstlichen und wohlriechendenWassern. Sommers Reise p. 104. Die alten bestrichen dasHertze mit Myrrhen-Tropftn, als welche dessen Schwachheitwegnahm und treflich starckete, ^tKenLus l.u1t. c. i4. -MeisnerHohe Lied Salom.p. 11.

l) Viö. kaul zte Reise in die Lurckey p. 54- Die Sulta«nin beschenckte mich mit einer Flasche mit weissem Balsam,von dem Gewächse Mecca. - - - Im übrigen will ich michnicht wundern, daß dieTürckische Frauenzimmer in dem Se-rail