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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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und ersten Mensche.: nach der Sündfluch. 69

götterey entstanden, und wer eigentlich der Urheber derselbengewesen, das lässet sich so genau nicht bestimmen noch bezeich.nen. x) Unterdessen ist e6 doch gewiß, daß dieselbe schonvor Abrahams Zeiten im Schwange gegangen, und einigevon seinen Vor-Eltern die Götter angebetet, wie Josua cap.24,2.14. den Jsraeliten ausdrücklich vorhält, und scheinet erfast solches dem Tharah, des Abrahams Vater, Schuld zu ge-ben, ob gleich die Tradition der Morgenländer, daß er dererste Bildhauer oder Werckmeister der Götzen gewesen, nichtkan erwiesen werden. Daß Laban in Mesopotamien zu Ja-cobs Zeiten, die lemplüm oder Haus-Göyen in Bildernverehret, ist aus Gen. zi, 19. zo. Z4. bekannt. Vermuthlichsind die Babylonier, weil sie sich zuerst auf die Betrachtungder Gestirne geleget, auch vor andern Völckern die ersten ge-wesen, welche dieselben auf eine abgöttische Weise verehret,und insonderheit die Sonne unter dem Namen Bei oder Baalangebetet haben. So sind auch die Egyptier bald anfangs

dem Aberglauben und Götzen-Dienst ergeben gewesen, dabeysie schon zu Josephs Zeiten viele Priester bestellet hatten, Gen.47,22. auch die Thiere göttlich geehret und heilig gehalten ha-ben, wie aus Gen. 4z, zr. zu schließen. Doch wird von die-ser und anderer dergleichen besonderen Abgötterey eines jegli-chen Volcks oderLandes an seinemOrt ein mehrers vorkommen.

Das 5. Capitel.

Voll etlichen gemeinen alten Gebrauchender Morgen länder.

§. !.

!ey einer umständlichen Beschreibung der Länder, muß- * auch die Beschaffenheit der Einwohner mit angemer-cket werden. Daher verstehet sich von selbst, wie viel die

E z Bibli-

x) Lonk. Luää. u. L. v.t. p. 241.1g.