vor der Sündstmh. 4-
^ Helden, ist diese Evangelische Glaubens. Lehre, immer rein^ erhalten, und mit einem göttlichen Leben gezieret worden.
Bezeugung des Glaubens hat im äuffern der Opfer.^t>! Dienst dienen müssen, als welchen Gott der Herr selbst ein.geseHet, als die ersten Thiere geschlachtet, und Adam undala Eva mit derselben Fellen bedecket worden, damit also der'lM Evangelische Gnaden-Bund mit Blut bestättiget, und dassolches wahre Versöhn-Ovfer des Meßiä fürgebildek würde, der seinBund Blut vergiessen und das rechte Kleid der Gerechtigkeit uns> dem schencken sollte. So hat daraufAbel sein Opfer im Glauben
8« gethan, Gen. 4, 4. Ebr. n, 4. und so haben es alle Gläu-
Mch bige vor der Sündsiuth fortgesetzet, bis auf Noah, Gen. 8,
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20. 2l.
§. ir. Weil aber Satanas alsbald das Unkraut unterden guten Saamen säete, so ward auch die wahre Lehrevom Dienst Gottes und des Meßiä schon im Anfang sehrverderbet, obzwar nicht durch wirckliche Ketzerey und Irr-thümer oder grobe Abgötterey, davon man keine Spur fin-det, e) jedoch mehr als zuviel durch das atheistische, epicu«rische und ruchlose Leben der Kinder der Menschen , welchemit Cain ausgingen vom Angesicht des Herrn, d.i. von Gottund seiner Kirche , darinnen er sich offenbarte, mithin vomwahren Gottes-Dienst, dessen Verächter und Verfolger sieworden sind, Gen. 6,2.4. c. 4,16. dawider zwar die from.wen Ertz-Väter gewaltig geprediget und geeifert, aber we,nig ausrichten können , bis endlich Gott der Herr solcherBosheit durch das erschreckliche Gericht der allgemeinenSündsiuth ein Ende gemachct,Gen.6,iz.
§. i2. Nun ist noch anzumercken, daß man von derErschaffung der Well, vom Stande der Unschuld und Fallder Menschen, vom Paradies. Garten und dessen Quellen,von Adam und Eva, Cain und Abel, Henochs Wegneh.mung, von den Riesen, wie sie mit den Göttern Krieg ge.führet, und insonderheit von der Sündsiuth, von Noah und
seinen
.) Vi-l.Lu-l-l. l. c. x. >59.
Bidl.Geogr.
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