4c> Von der Beschaffenheit des Erdbodens
mille Sems, also genannt, Gen. ic>, 29. gelegen war, wel-ches daher auch Llielkr und nachmals die ProvinH 8uttznggenennet worden, so von On^x und ö^ellion fruchtbar ist;zum Unterschied eines andern Hevila, aus der Familie desChus, so in den Wüsten Arabien zu suchen, Gen. 10,7. Dar.nach der andre Arm, so gegen Abend fleust, und Gihonheist, hat die Grantzen des Landes Chus, d. i. Arabiens, wel-ches von den Nachkommen des Chus eingenommen worden,berühret. Es ist aber allerdings glaublich, daß diese Strö-me vor Alters, und sonderlich zu Mosis Zeiten, einen viel an-dern Lauf und Ansehen gehabt, als itzo, indem sie von Zeitzu Zeit, durch die Ergiessungen, Erdbeben und viele anderegrosse Zufälle, zumahl da nach der Eroberung Babylons derEuphrat ausgetreten, und viele grosse Sümpfe gemacht, ge-schweige durch die Sündstuth gar sehr verändert morden.Genug, daß den alten Jsraeliten solche Namen und Gegendso wohl wegen der Nähe ihres Landes, als auch der Zeit, be-kannt genug gewesen. Uebrigens haben wir uns nicht so sehrzu bekümmern, wo das verlohrne irdische Paradies gewesen,sondern zu sorgen, daß wir das durch Christum erworbenehimmlische finden und darein gelangen mögen.
z) Unter denen allerley lustigen und fruchtragendenBäumen des Paradieses waren zwey gantz besondere, derBaum des Lebens, und der Baum des ErkenntnissesEures und Böses. Von welcher Gattung, und ob es nureinzele Bäume, oder eine Menge von mehrern Bäumen ei-nerley Art gewesen, das läst sich so genau nicht sagen, zumahlLas hebräische Wort beydes zulässet. Es ist aber gar wahr-scheinlich, daß es ein ganhes Arboretum, ein gantzer Waldvon Bäumen einerley Art gewesen sey, wie denn auch Apoc.22,2. in Absicht auf diesen Ort eines solchen Holtzes, odervieler Bäume des Lebens gedacht wird, welche mitten aufden Gassen und zu beyden Seiten des Stroms im himmli-schen Jerusalem gestanden sind, coli. Ezech. 47,12. DerBaum des Lebens hat wohl den Namen von seiner son-derbaren Kraft dem Menschen sein Leben zu erhalten und zu
ver-