Von der Eimheilrmg der Erden. zz
hat. Es lieget unö Europäern gegen Mittag, und hat zuGränßen gegen Morgen das rothe und Indische Meer, ge-gen Abend das Atlantische Meer, gegen Mittag das Aethio-pische, und gegen Mitternacht das mittelländische Meer; hatin der Lange 1200. und in der Breite 1000. teutsche Meilen.
Das z. Capitel.
Von der Beschaffenheit des Erd»Bodensvor der Sündfluth.
a Gott die Erde gegründet, und sie als ein Meister-Stück seiner göttlichen Allmacht, Weisheit und Gütevollkommen ausgearbeitet, und zu einem herrlichen, mit al-lem zur Lust, Bequemlichkeit und Ruhen dienenden Haus-Gerärh versehenen Wohnhaus des Menschen prächtig aus-gezieret hat, muß dieselbe freylich eine recht vollkommene Ge-stalt gehabt, und ganh anders ausgesehen haben vor derSündfluth, als sie itzo ausstehet. 11) Loick'. Job. Z 8 , 4. z. 6 .Wie aber die erste Erde beschaffen gewesen, davon hat un-ter andern der gelehrte Engländer Hüoms/ eine eigneMeynung. Denn in seinem Buch Ibeoria tellurjz sgLragenannt, l-ib.I. cap.z.p.m.Zi.sq. beschreibt er die erste Erdealso, daß sie ganh eben, plan-förmig, und unzertrennt anein-ander sich befunden, ohne Berges Thäler, Meere, Flüsse, unddaß sie auch eine ganh andere Situation und Lage gehabt ge-gen der Sonnen, als iht; maßen die Erden-Axis sich nichtinclinirt habe gegen der Achö der Ecliptic, sondern derselbenparallel gewesen, folglich dort keine Abwechslung der Jahrs-Zeiten, sondern ein beständiger Frühling überall regieret ha-be. Nachdem Gott den Llisos oder unförmlich gemengten
«) Siehe meinen Bibl. kbyüc-1. B. 4- Cap. z. L4. §. p.zi z».
§. t.
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finstern