Von der Eimheilung der Erden. z;
stllschaften und Bündnisse zusammen eingelassen, auch wohlden Klügsten und Tapfersten aus ihrem Mittel zu ihrem^ ^ Haupt und Fürsten erwählet haben mögen, dem sie sich denn
^ alle freywillig zum Gehorsam unterworfen , und zu dessen
' ^ Unterhaltung einen gemeinen Beytrag gethan, ihm auch die
'ö««! Auctorität beygeleget haben, daß er zwischen ihnen feststen
bey vorfallender Uneinigkeit einen unpartheyischen Richterund Beschützer abgeben sollte; so ist dadurch vermuthlichAc. der Grund zu einem ordentlichen Regiment gelegt, und nachund nach ein Reich und Staat nach dem andern aufgerichtet""b worden, in welcherley Reiche und Herrschaften nunmehro die«ich Erde auf so mancherley Weise eingetheilet wird, als auf der«selben Völcker und Nationen von unterschiedlicher Lebens«Art, Religion, Sprache, Sitten und Gewohnheiten wohnen.Es werden aber alle vor Alters etablirte Welt-Reiche in die-W sen Z. Haupt-Theilen Europa, Asts und Africa begriffen, alsHchli Welche den Alten allein bekannt gewesen ; daher auch davonaklhier noch etwas zu erwähnen seyn wird.mcä §. Z7. xv nok ^ soll den Namen haben von einerlmA Jungfer aus Tyro, st des Königes ^Zeaoris in Phönicier»Tochter gewesen, wiewohl andere ihn lieber vom Hebr.
LPl« d. i. von der weißen Farbe der Einwohner Herleite«
wollen. K) Es liegt in Begleichung der andern grosse»Bg dn Welt-Theile gegen Mitternacht, und flösset gegen Morgen a»zrH Asiam und das schwartze Meer; gegen Mittag an Africamund das Mittelländische Meer; gegen Abend an das Atlan-M>u»A tische Meer, und gegen Mitternacht an den kolum ^rQicuiu«der Nord-Pol und das grosse Eis-Meer: erstreckt sich in derLange von Portugal! an, bis an den Fluß Oby in Moscau,ohugefehr 900. teutsche Meilen, und in der Breite vonMB Schweden bis an Griechenland z;o. teutsche Meilen; ist al-st zwar das kleineste, jedoch das bewohnteste , mächtigste undcultivirteste, wie auch wegen seiner temperirten Luft und grossri^ se»
k) v. I.-NA. NIL LccI. v. t. x. 4».
Bibl.Geogr. E