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Von der Eintheilung der Erden. 27
«nd noch ein viel herrlicher Merck wird dem Salomo zuge.schrieben, e) Lonf. Cohel. 2,6.
§. 25. (Quellen oder (Quell-Wasser, Fontes, sinddie allerkleinesten Wasser, wie sie auö den Bergen und Fel-sen herausfliessen, oder auch hier und da aus der ebenen Erdehervor prudeln , insgemein zwar mit frischem und reinemWasser, an besondern Orten aber auch mit MineralischemWasser, dergleichen sind die Sauer-Brunnen, ^cicinlo-;die sogenannten warmen Bäder, IbermL; dieSaltz-Brun-nen; die Pech-Brunnen; die bittere Brunnen, u. d.g. wel-che zum Beweis der Güte Gottes dienen.s 5 ) Im Mangelder Quell-Brunnen hat man zumahl in den warmen Län-dern Zisternen, das ist, gewisse unter der Erde ausgewölbteOerter oder Wasser-Fänge gebauet, darinnen das Regen-Wasser gesammlet wird, welches man, wenn es sich gerei-niget, zur Nahrung und Gesundheit brauchen kan. Lonk.Jer. 2, iz.
§. 26. Teiche, kilcinT, sind kleine stehende Wasser,welche entweder von dem zusammen laufenden Regen-Wassser, oder sonst aus der Erde hervor kommenden Quellen inkiesen Gründen entstehen. Dergleichen im Lande Canaannicht wenig merckwürdig waren. Z)
§. 27. Die Sand - Berge oder Sand- Bancke,8yrte8, sind grosse Berge, welche aus lauter Sand undKieß bestehen, und in der See meistens an solchen Orten,wo sich grosse Flüsse, die solchen Sand häuffig mit sich füh-ren, ins Meer ergieffen, und sonsten angetroffen werden.Einige derselben ragen aus dem Wasser hervor: andere aberliegen unter demselben verborgen, und sind deswegen fürdie Schiffarth desto gefährlicher, weil die Schiffe entwederdaran zuscheitern gehen, oder wenigstens darauf sitzen blei-ben, welches letztere die Schiffer stranden nennen. Dafür
die
e) Viä. kelsvcl. I. c. csz». 46. zoo. L Z04. Llsunärel. Reise-Beschreibung, P-ILI.
?) SieheBibl. kbxs I. c. cs^>. r. p. 157.1o.
L) Siehe Bibl. kbys. I. c. cs^>. 4. ^>. «7z.