,
0
^ ...
2ä Von der Eincheilung der Erden.
Der Ort, wo sich ein Fluß ins Meer ergießet, wird dessenMund oder Ausstuß, Oliiuin, genannt, dergleichen einFluß oft viele hat, nachdem er nicht mit einem Strom, son-dern mit mehr Armen sich inö Meer ergießet. Es wirdauch ein Fluß unterwegs oft durch manche kleine Flüsse ver-stärcket, welche sind entweder Bäche, Kivi, die aus an.dern kleinen Quellen entspringen und immerzu fließen, oderGieß-Bäche und Regen-Bäche, welche zu gewisser Zeitvon dem vielen Regen, und wenn der Schnee schmeißet, in ei-nem Thal oder Grund sich sammlen, und eine Zeitlang starckfortfließen, aber auch nach und nach wiedrum austrocknen;daher auch das Hebr. Wort beydes ein Thal und Bachbedeutet. ci) Der Ort, wo das Wasser in einem tiefenFluß oder Bach, wegen des darunter liegenden mehr er-habenen Erdreichs dermaßen klein ist, daß man durchführenund reiten, oder wol gar zu Fusse durchwaten kan, heist eineLurth, Vücluin, z. E. die Furth des Jordans, Jos. 2,7. Jud.z, rg. c. 12,5.6. Jaboc, Gen. Z2,22. Arnom, Num. 21,iz. Es-16,2.
§. 2z. Ein VXasser-Fall, c-ttürsäks, ist ein solcherOrt, wo ein Fluß von einem hohen Berge oder Felsen der-maßen gäh und starck herab schießet, daß man mit keinemSchiff auf oder abfahren kan. Also sind am meisten be-rühmt die Wasser-Fälle des Mi, davon an seinem Ort.
§. 24. Canäle, ^guTäuÄu8, sind gleichsam durchKunst zubereitete Flüsse, da man durch zugerichtete Röhren,oder durch lange und tiefe Graben das Wasser aus einer be-nachbarten Quelle, Fluß oder See an solche Oerter leitet,welche Mangel daran haben, und wol gar einen Fluß oderSee mit dem andern verbindet, um sich dessen zur Schis-farth desto bequemer bedienen zu können. Also ist der Nil-Strom in Egypten - Land fast überall in dergleichen Canälezertheilet. Der König in Juda, Hiskia, hatte eine kostbareWasser-Leitung aus dem overn Teich in die Stadt Jerusa-lem machen lassen, 2 Reg.20,20. c. 18,17. Es.?, z. c.z?, 2.
und
ä) Lauf. kclrnä. l.c. esp. 4;. p.rjz. L csp.54-p.z48- «kz;o.