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und Grösse.
tag reisen; so könnte solches wiederum nicht seyn, wenn dieErde platt oder flach wäre, und dient also zum Beweis, daßdie Erde auch von der Mitternacht, und Mirtag-Seirerund sey.
z) Weil den Schiffleuten auf der hohen See, wenn sieLand anfahren, zuerst die Spitzen der Thürne ins Gesichtkommen, wenn sie aber See einfahren, diese zuletzt ausdem Gesicht sich verlieren; so wird daher erwiesen, daßauch sogar die See ihre Runde mit der Erde habe.
4) Weil wir mit Augen sehen, daß sich in den Mond-Finsternissen ein runder Schatten zeiget, so muß diesesSchattens Cörper, nemlich die Erde, als davon er her-kommt, nothwendig dergleichen Kugel-runde Figur haben;und also hat der allweise Schöpfer den vollen Mond gleich-sam als einen Spiegel an den Himmel gesetzt, daß wir dieGestalt der Erden in demselben beschauen können.
5) Weil auch die Erde seit den Zeiten beräingnäi Kla-
Zellaiu, nunmehroso oft umschiffet und nicht anders
befunden worden; so darf kein vernünftiger Mensch an derrunden Figur der Erde mehr zweifeln.
§. 4. Die H. Schrift selbst nennet den Erdboden umkeiner andern Ursache willen einen Areis, im Hebr. NNspli^ra, circulus, Zlobm, Lk. 40, 22. als von wegen derrunden Gestalt. Zwar wollen die neuern ^katliemauo derErden so eben keine Circul-runde Gestalt beylegen, sonderneine länglicht-runde sphäroidische Figur, indem sie aus ge-wissen Observationen gefunden, daß die Erde gegen die ko-lm eingedruckt, bey dem Lguatoro aber 8;8zz. PariserSchuh, oder Meilen (die Meile zu 5000. Schuh ge-rechnet) höher sey als unter den kolls; c) es ist aber solches ge-gen die Grösse der Erde kaum zurechnen, gleichwie auch deswe-gen die vielen hohen Gebirge und tiefen Thäler, vb sie gleich dieErdfiäche ungleich und höckerig machen, der Rundung der-
A 4 selben
e) Siehe v. Schluchzer kbxllc. r. Theil, c.i^x.izr.ck kkxüc.
8. zob.p.zrz.