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Chor.
Wir bringen den Becher der Eintracht heran,
Wir hielten ihn heilig, wir machten ihn blank;
Es trübte den Spiegel selbstsüchtiger Wahn,
Und glanzlcs umfaßte er giftigen Trank!
Neu ist er vergoldet, o seht wie er funkelt!
Wenn wieder ihr grolltet, er würde verdunkelt.
O werfet ihn nimmer zum Schlund nnS hinab,
Denn zweimal entstiegen ist Keiner dem Grab!
(Der Rhein trägt den Becher und reicht ihn der Germania;alle Nymphen sprechen in ruhigem Rhythmus:)
Ällc.
Nimmer, nimmerSei der SchimmerDieses Rundes,
Nie der Becher dieses BundesMehr verdunkelt!
Deutsche Rächer, seht, es funkeltIn dem goldnen EintrachtswcinDeutschen Himmels Sterncnschein!
(Germania nimmt den Becher und steigt zu dem Fürstenstuhlehinan; als sie oben erscheint wird das Gebäude transparent, anden vier Säulen stehen die Herolde mit den Wappen ihrerMächte.)
Germ a 11 i a (oben).
Sei mir gegrüßt, du sterngezierte Nacht!
Sei mir gegrüßt, du deutscher Sicgeshimmel!Gelöst ist der Cometcnruthe Drohung,
Die das Geschick an dir jüngst ausgesteckt;
Die Feuerrnthe, die die Welt erschreckt,
Mit Schlägen hat den Feind sie hingestreckt,
Mit Schlägen aus dem Schlummer mich geweckt!