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7 (1852) Comoedien
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Chor.

Wir bringen den Becher der Eintracht heran,

Wir hielten ihn heilig, wir machten ihn blank;

Es trübte den Spiegel selbstsüchtiger Wahn,

Und glanzlcs umfaßte er giftigen Trank!

Neu ist er vergoldet, o seht wie er funkelt!

Wenn wieder ihr grolltet, er würde verdunkelt.

O werfet ihn nimmer zum Schlund nnS hinab,

Denn zweimal entstiegen ist Keiner dem Grab!

(Der Rhein trägt den Becher und reicht ihn der Germania;alle Nymphen sprechen in ruhigem Rhythmus:)

Ällc.

Nimmer, nimmerSei der SchimmerDieses Rundes,

Nie der Becher dieses BundesMehr verdunkelt!

Deutsche Rächer, seht, es funkeltIn dem goldnen EintrachtswcinDeutschen Himmels Sterncnschein!

(Germania nimmt den Becher und steigt zu dem Fürstenstuhlehinan; als sie oben erscheint wird das Gebäude transparent, anden vier Säulen stehen die Herolde mit den Wappen ihrerMächte.)

Germ a 11 i a (oben).

Sei mir gegrüßt, du sterngezierte Nacht!

Sei mir gegrüßt, du deutscher Sicgeshimmel!Gelöst ist der Cometcnruthe Drohung,

Die das Geschick an dir jüngst ausgesteckt;

Die Feuerrnthe, die die Welt erschreckt,

Mit Schlägen hat den Feind sie hingestreckt,

Mit Schlägen aus dem Schlummer mich geweckt!