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Nicht ungestraft, denn leichter wird die Flnth,
Ist in des Eises Banden sie erstarrt,
Von starker Männer Beil hinweggeräumt!
Rhein.
Sei mir willkommen, Spree,, der KöuigsstadtBerlin getreue Nymphe, kluge Jungfrau!
Main.
Wie herrlich ragest du, wie fest, wie männlich!
N c ck a r.
Ja, kräftiger als jemals du erschienen!
Spree.
Wohl keines deutschen Flusses Nymphe trugMit tieferem Weh den Uebermuth des Feindes, ,
Und keines deutschen Kriegers Klinge wardVon innerer Leiden Gluty je so gestählt,
Von Schlägen des Geschicks je so geschmiedet,
Als meines tapfern Volkes Ehrcnschwerdt;
Doch um so tapfrer, heldenwürd'ger schwingtEs jetzt die Nation in starker Hand.
O theurer Rhein, manch reichen Waffenschmuck,
Den wir in früher'm Kampf in dir gespiegelt,
Brach von den Helmen uns die Eisenzeit;
Doch was von Außen brach, erwuchs im Geist.
Was Zierde war, das ist zur Kraft geworden,
Und aus dem goldnen Hefte wuchs ein Schwerdt,
Das unsere Feinde trefflich niedermähte,
Und aus der zornversteintcu deutschen ErdeSchlägt nun dies Schwerdt der Freiheit Feuer wieder,Dem alle Völker einen Tempel bau'n!
Allmächtig ist die Noth, ist sie begeistert;
Das Vaterland, der König ist uns heilig;
Gebunden lag die Macht, doch unterm HerzenBorussia's erwuchs ein stärkerer Geist: