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7 (1852) Comoedien
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Rhein,

Nicht klage, schöne weinumkränzte Mosel,

Erdulde still ein höheres Gesetz,

Was Willkür scheint, ist nur des Schicksals Wille,Das frei ist und nothwendig doch zugleich!

Dir blüht das Glück, du weißt, eh' Reben blühen,Weint sehnsuchtsvoll ihr Aug', wenn Neben blühenDann rühret sich im Fasse auch der Most!

M -> sc l,

Ihr rühret mich, und ich, ich weine noch;

Die Blüthe kann ein einz'ger Sturm vernichten!Rhein,

Die Sterne die grad über unsrem HaupteSind nicht darum auch unsre Schicksalsterne!

Groß ist die Welt, doch nur ein einz'ger Leib,

Und in des Nordpols Eis liegt oft die Wurzel,Die mit der Blüthe Südens Sonnen grüßt!

So klage nicht, kehr hin zu deiner GrotteUnd flüst're in die Wimpel deines Stroms,

Das Siegeslied, das deutsche Heere singen;Erwecke Sehnsucht in der Männer Brust,

Wohin der Strom der Sehnsucht Segel treibt,Dahin eilt auch in raschem Lauf das Schiff,

Und guter Hoffnung Vorgebirge steigenDem starken Willen auf, der neue WeltIn nnermessnem Meer des Geistes sucht!

Mosel,

Mit Rührung höre ich die weise Lehre,

Und ziehe mich zurück, sie treu zu üben;

Doch denke, wenn die Welle ich getrübtZu deinem grünen Wogenbette gieße,

Daß heißer Sehnsucht Thräne sie verdunkelt!

(Ab,,