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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
473
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Mit Freuden durch die deutschen Städte wandelnd,Die mit des Namens Schall die Sieger grüßen!Durch Siegen ziehen sie gen Siegbcrg hin,

Wo ich die Siegeswelle uiederströmcZu dir, du edelster der deutschen Flüsse!

Rhein,

Allmächt'ger Himmel, welch ein hcil'ger Tag!

O Sonne stehe still, o sink noch nicht,

Lass' mich umherschau'n auf die deutsche Welt,

Die jetzt ihr Haupt wie eine HoffnungsinselHebt aus den wilden Wassern gleich der Erde,

Als einst die Süudfluth von ihr abgeronnen!

Jetzt eine Taube! einen Friedenszweig

Und einen Regenbogen der Versöhnung

Hoch leuchtend über Alle! O wie selig

War dann die Welt, und Noa ging und pflanzte

Die frohe Rebe an, und jährlich tränken

An meinen Ufern wir des Friedens Wein.

Ha, wie sich mir das Herz im Busen hebt!

Es sollen deutsche Lieder wieder schallenAn meinen Felsen, deutsche Fahnen sollenAuf meinen Höhen sich dem Wind entrollenUnd deutsche Adler trinken meine Woge!

O tretet her um mich, ihr treuen Freunde,

Umarmt in meiner Brust der Wonne Meer!

Laßt fühlen mich, daß wir verbunden sind '

Und einig, deutsch und treu und frei!

Ällc,

Ja einig, deutsch und treu und frei!

M s scl,

O wehe mir! das Alles muß ich sehn,

Und ferner noch in fremder Knechtschaft weilen!