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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
461
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Erklärung einiger Volksausdrncke aus-er österreichischen Mundart, welche in, diesem Festspiele vorkommen.

Alt, einen Alten machen, sich wie ein alter ehrbarer Mannanstellen.

Ammeln, Ammendienste thun; s' hat in schönsten Häuserng'ammelt, sie hat in den ansehnlichsten Häusern Ammen-dienstc gethan; einen ansammeln, einen zärtlich, mütterlichauffüttern.

Amulctl, ein kleines Amnlet, eine Art sympathetischer Heilmittel,Talisman, Heiligthümer, Reliquien, magische Sprüche in Stoffeeingenäht, welche aus frommem Glauben und auch Aberglaubenzu irgend einem magischen Zweck an Schnüren um den Halsgehängt getragen werden.

Ausgewechselt, vertauscht, verwandelt, du bist heint aus-gwexclt, du bist heut' ein ganz anderer Mensch. Vielleichtvon dem Aberglauben herrührend, baß Geister oder HexenKinder aus der Wiege nehmen, und statt ihrer geistige Miß-geburten, Wechselbälge unterschieben,achsimperl, ein Simpel, ein einfältiger Bursche,achstelzen, eine Bachstelze, ein schmächtiger Mensch.

B « gschirli, possierlich.

Balaw ätsch et, verwirrt, vcrmatscht. Balaw ätsch, Verwirrung,er hat an rechten Balawatsch gemacht, er hat einerechte Verwirrung gemacht.

Banschradi, verwirrt, verpantscht.

Batzen lippel, ein Bursche, der nicht viel, der nur einen Batzenwerth ist.

Bemmer, ein roher, verwilderter Mensch.