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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
295
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2S5

So sprech ich dann:O selig, wer da glaubt!"

Mein ist der Helm, noch fehlet mir das Schwcrdt,

Dann hab ich alles, was mein Herz begehrt.

Schnell muß ich den Helm verstecken,

Gold reift in der Erde Nacht,

Bis es nach den ew'gen ZweckenAls ein Helm geht in die Schlacht!

(Sie tritt in das Zelt nnv verbirgt den Helm.)Eiferried (der bis jetzt aufmerksam zuhörte).

Ach, sie ist hier! doch wer war dieser Mann?

Der einsam sprach, im Mantel eingehüllt.

Von welchem Heer? ein ernstes Kriegesbild.

Er gab ihr einen Helm, er nannte sie den Sieg,

So führ ich dann um sie, um sie allein den Krieg!

Noch wag ich nicht die Theure anzureden,

Ja, wenn sie spricht, so muß ich schweigend beten!

Ännc (tritt aus dem ZcUc).

Auf den weiten LagerstraßenReget sich ein Lüftchen kaum,

Und der Krieger auf dem NasenTräumet einen Sicgestraum!

Aber ich, ich muß Eins singen,

> Denn ich bin die Schwalbe hier,

Bis die Lerchen auf sich schwingen.

Tirelir, Tirelir!

(Sie singt):

Ein kühler Wind aus OrientWill uns den Tag verkünden,

Wer recht den lieben Tag erkennt,Dem muß die Nacht verschwinden!