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Vor ihrem spiegelnden Schilde sich schmückteLächelnd Victoria, Morpheus, der Traumgott,
Scherzend sich bückte zu ihr, und drückteIn den Lorbeer ihr Mohn.
Allmächtiger, ihr Anblick rührt mein Blut!
So jung, so kräftig kann mein Kind jetzt sein,
O meine Kinder, o mein hohes Weib! —
Was sehe ich! der Ring an ihrem Finger!
Es ist Victoria! erweck ich sie? —
Nein, nicht erkenne mich schon jetzt das Heer,
Gekrönt mit Lorbeern will ich es begrüßen,
Und dich, Victoria! wenn deinen NamenUnd deiner Mutter Namen, Gloria!
Die Sieger rufen, als mein Kind umarmen.
Als Angedenken nimm den Helm, Geliebte!
(Er setzt ihr seinen Helm auf->
Im Schlafe kommt das Glück, dich krönt der Traum!
Sieg oder Tod, Tod oder Schlaf, Schlaf oder Traum,Traum oder Leben? eng ist der Raum;
Doch Alles ist drinnen und Alles ist Eines,
Eines aber ist nur das Gute, das Rechte, die Wahrheit,Das Schöne, die Tugend in ewiger Klarheit!
Gott!
Alles Andere ist vor ihm ein Spott,
Wohl auf dann mit Gott! (Ab.)
Ännc (erwacht, erheb! sich, betrachtet erstaunt den Heim).
Ihr Himmlischen! was ist mit mir geschehn? —
Ein Siegestraum, und nun auf meinem HauptDer blanke Helm, den ich im Traum gesehn,
Mit einem jungen Lvrbeerkranz umlaubt!
Wer mag mit bloßen Sinnen dies verstehn?