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7 (1852) Comoedien
Entstehung
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O zürne nicht, daß ich dich auf die ZinnenDer Tempel führe, die im Geist dn bauest,

Und unermüdlich gut der Zeit vertrauest,

Ob einmal wohl ihr Großes geh' zu Sinnen;

Es ist um dir die Aussicht zu gewinnen,

Wo du der Erde HoffnungSgrün erschauestUnd Trost des blauen Himmels niedcrthauestZu Bildern schöner Kunstzeit auf die Linnen!

Doch ach, die liebe Zeit! mit WortposaunenBläst sie dein Bild des Griechenlebens an,

Und bleckt bei dem Gewitterdom den Zahn,

Wahrhaftig schön, altdeutsch, recht zum Erstaunen!

Doch Kritiker hört man in's Ohr sich raunen:Phantastische Prospekte, nicht viel dran,

Im Colorit hat er noch nichts gethan,

Sein Blau will grauen nicht, sein Grün nicht braunen!

Auch hör' von Tempelspatzen, Heidenküstern,

Von Krähen in Metopenschädeln nistend,

Ihr Leben an Triglhp Heu tropfen fristendOb goth'scher Barbarei ich rings ein Flüstern;

Doch keiner ist zu griech'schem Wcttbau lüstern,

Du schütteltest sonst kräftig, überlistendDie Herrn im Atheistcustallc mistend,

Die Säulen, Samson, über den Philistern!

Ursprünglich springt wie Griechen dir Erfindung,Dorisch wird Manueskraft dir wie den Alten,

Und Ionisch siehst du Fraueuanmuth walten,

Volute in der Locken Schueckenwiudung,