Druckschrift 
7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
263
Einzelbild herunterladen
 

26 S

I O wie sah ich euch so gerne!

Fatnola, / Vater, laß die Leiden schweigen!

Bamiro, i Vater, theile unsre Freuden!

Äzcllc, s Deine Schmerzen theil' ich gerne!

Fabi o l a.

So sprechen denn die Sterne wahr; Wiedersehen, Liebe,o mein Vater!

P i a st.

Fabiola, bald segnet nun der Himmel deine Tugend!Fabiola.

Ist Tugend nicht des Himmels Segen selbst?

N a m i r o.

O, welche edle Weisheit! Azelle, ich folgte Bettlern nach,und fand Schätze.

Äzel l c.

Ich folgte Kriegern nach, und fand nicht Friede!

Piast.

Rinaldo? Floh' er nicht aus diesem Gewölbe, da er soeilend, so erschreckt die Stadt verließ?

Ätttte.

Ja, aus diesen Hallen floh mein Glück!

Piast.

Wessen Bild steht hier in dieser Halle?

a IN i r o.

' Das Bild des erstgeborenen Sohnes der vorigen Fürstindieses Landes, wie sie im Traume ihn gesehen. Gott! ahneick recht?

Piast.

So bricht der Tag an!

ÄZttlt.

Dies Bild gleicht so Rinalden, daß ich hier oft verweile!