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Mit unserm Vater an der Wiege stand,
Der Feen gleich, die gute Kinder wiegen.
Da er bemerkt, wie Porporino, Ponce und ichIn wunderlicher Liebe Lieb' und StreitDie Arme nach einander streckten, uns nicht faßten,Da glaubte er, wir seien Drillinge,
Und würden zum Beschlusse ein TerzettVor unsrer unbekannten Mutter fingen,
Zu der er uns Jnana scherzhaft vorschlug.
Doch waren wir ihm lieb, und unserm Vater,
Der wegen unsrer eignen Art und WeiseIn Sorgen oft, und oft in Unmnth lebte,
Hielt lächelnd er die wilde Hand zurück,
Die seine Schande in uns todten wollte!
Du theurer Ferner sahst ihn lächelnd an,
Und um dies Lächeln hat er damals schonSein ganzes Leben freudiger gefaßt!
Dir dank auch ich, Valeria, das Leben!
Du hast nach uns am Rhcine ihn gefragt,
Wo du und Sonnenschein und froher WeinDes Herzens harten Fels ihm tonen ließen.
Wie weislich, Güt'ger, dort für uns zu bitten!
So zürne nicht, daß du uns so, nicht besserVor dich, Geliebter, kühnlich treten siehst,
Wir sind nur wild gewachsen, ohne Zucht;
Du hieltst den Vater fest, sich selbst erziehendFür deine Liebe hat er uns versäumt —
Durch dich nur sind wir, und durch uns nur so!Auch lass' mich, da du gütig zu mir blickst,
Noch unter dieses güt'gen Blickes SchutzDie freudige Nachricht, Lieber, mit dir theilen,
Denk unsre Freude, von derselben SchwelleUnd zu derselben Zeit geht in die FremdeVon dir ein frohes, liederreiches Kind;
So sind wir dann zur Wanderschaft Gesellen,
Und wollen uns wie unsre Väter lieben,
O liebe mich, wie ihn, der dich nur liebt!