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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
215
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Zugabe

K> alcria.

Noch einmal trete schüchtern ich hervor

Ich schäme mich, so ganz allein vor euchUnd ohne Vater, oder Freund zu reden.

O wär ich von dem Harnisch noch umgeben,

Geschlossen das Visir, ich wäre kühner!

Die Andern sagten:Einem guten MädchenWird wohl der Leser leichter es verzeihen,

Als uns, die nicht nach jedes Menschen WunschNur wunderliche, bunte Leute sind,"

Und selbst Juaiia, die von SchicklichkeitUnd dem, was Damen wohl geziemen mag,

Seit langen Jahren viele Fälle kennt,

Spricht:Daß es wohl in meiner Rolle liegt,

Wenn ich, die Alle heut' beglückte, auchNoch einem fernen Freunde Freude mache,

Der unter euch, ihr lieben Leser, unsDer Liebste ist, weil er sich unsichtbarIn unsrer Abenteuer Schicksal mischte.

O! fragt mich nicht, wer dieser Ferne sei,

Denn erstens hat man mir es selbst verschwiegen,

Und dann muß auch dem Herzen, das den FreundSich in dem Zaubcrspiegel güt'ger PhantasieSo nahe wähnt, die Frage schmerzlich sein,

Die du aus deiner Wirklichkeit, o Leser,

In seine Träume weckend rufst! Es gehtNachtwandelnd der Verliebte auf dem DachSo kühn nach seines Glückes Kammerfenster

O! nenne seinen Namen nicht, du läufst Gefahr,

Daß er vorn Dache fallend auf dich fällt!

So schweige dann, und laß den Freund mich grüßen,Der, als ich und die Andern dieses SpielsDes Lebens erste Scenen kaum erlebt,