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P o n c c,
O guter Fernand! wenn du noch etwas lernen willst, soliebst du nicht. Wenn du nicht Alles weißt und Alles vergessenhast, nicht ewig deine Gedanken zu ihr hinziehen, so liebst dunicht. Ist dir nicht, als hättest du in die Sonne geschaut, seitdu sie sahst, ist vor deinem Auge nicht ein schimmernder Fleck,wie du cS wendest, flieht er mit ihm, und überall ihr Bild,das du nur ansehen kannst — und Alles weißt du, was dumit ihr sprachst, die nie mit dir geredet — und immer bangtes dir, sie zu verlieren, die du nie besaßest — ein ganzesLeben in schönen, sonnenreichen Tagen und liebestillen Abendenhast du mit ihr gelebt, die nimmer mit dir war — wie sie andeinen Lippen hing, in deinen Armen lag, nur wenige Minutenaus tiefen Lebcnsnächten, wie sie geflüstert, wie du scherzendihren Puls gezählt, und dein Auge ihrem Auge genaht, ihreBlicke fühlte, weil euch die Nacht verhüllt, daß alle Seligkeitnur euch gehöre — ach! in diesem schönen Leben lebst du nur,die Welt versank, es ist nichts gut mehr, nichts mehr bös —-Alles nur aus dem Herzen ruhiger Erguß in wohlthätigenStrömen, Alles nur ewiges Empfangen mit süßem, tiefemDurste. — Ist es nicht so, so liebst du nicht!
Äqu ilar.
Und wenn sie vor dich tritt?
P o ii c c.
Und wenu sie vor dich tritt, so bricht der ganze schöneTraum zusammen, du warst im Traum ein Held, und nun,da du sie siehst, bist du so arm, und wünschest, ein Bettlernur zu sein, damit sie gerührt sich zu dir wende, und dir einenPfennig gebe, und dieser Pfennig wird dein höchstes Gut, duwirst ein Geizhals, bettelst immer fort, und hat sie vieles schongegeben, so schön, so ohne Anspruch, wie der Engel gibt, sohast du einen Schatz gesammelt, und baust einen Tempel auf,