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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
119
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IIS

denn sicher wölbet sich ein seidner Himmel voll sel'ger Träumeüber ihrem Bette, ich will nicht selig werden, Aquilar, inkeinem Himmel, als in diesem.

ÄquNar (wirst Ponce's Melder hin).

Nimm, du bist ja sehr erfahren in der Himmelskunde.

P o n c e (kleidet sich an).

Auch das, ich will dich lehren drei Himmel sind. Derdritte ist der schlechteste. Der erste Himmel ist über LiebchensBette, wo Leben, Liebe und Tod sich lösen, wo Alles Eins nurwird, das ist der höchste, beste Himmel. Der zweite Himmelist der Himmelwagen, oder Todtenwageu, in ihm ist Liebe undLeben hin, der Tod fährt ein Mal noch spazieren, das ist derganze Spaß. Der dritte Himmel aber ist ein armer Himmel,der alle seine Freude an das Leben versetzte, da ist kein Anfangund kein Ende, kein Leben und kein Tod, da sitzt die Liebe ganzallein das ist ein langweiliger Himmel (wirst den Mantel um)fort, mein Mantel brennt, es ist heute meine Himmelfahrt

(Ab).

Ä q u i l a r.

Stecke nur den Wald nicht an. (Ab.)

P o n c c.

Du kalter lösche seine grünen Flammen. (Hinter der Scene.)

Siclyehnter Auftritt.

Dalcrio und Balcria in der Esvlanade auf einer Bank, es ist schon ziemlich

dunkel.

V ll l c r i o.

Du hast also meine Tochter gesehen?

V a l c r i ll.

Wie ich Euch sagte, lieber Valerie sie reichte mir imKloster die Suppe.