Druckschrift 
7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
63
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Nacht, und meine Liebe wachte (er trinkt schnell) o süßerSchlaf der Ehre, wo Liebe wacht, gute Nacht! (Er s-tzt sich

wieder sinnend hin, wie vorher, die ganze Nedc scheint er nur für sich allein gesagtzu haben,)

Sarmicnto.

Er zwingt uns beinahe, über seiner Liebe und Ehre einzu-schlafen.

ÄqIIilnr.

Wahrlich, das war eine Gesundheit für einen Ueberwachtendem das Schlafen gesund ist. He Ponce!

Ponce.

O süßer Schlaf der Ehre, wo Liebe wacht, gute Nacht!Fclir.

Er geht mit Ehre und Liebe um, wie ein Nachtwandler,der umgeht.

Ä g u i l a r.

Die Ehre und die Liebe sind ihm Dinge, die er über seinLeben hintanzen, kommen und verschwinden läßt, wie dieSchiefersteiue, welche die Knaben über's Wasser hintanzenlassen, man nennt diese Würfe Jungfernkinder. (D-r schlafende

Diener schnarcht.)

Ponce, wache auf, deine Ehre schnarcht!

Ponce.

Der Schnarchende ist wie ein Wecker an der Uhr, (er gehtzu dem Bedienten, nimmt den Bogen der Geige), er schnarcht aus demk mol! -lltgwio, ich will ihn in's äur ^»e§co bringen!

Äquilar.

Ich sah den Flegel nicht.

Ponce.

Still, wer so der holden Musik im Arme liegt, den sollMusik erwecken. (Er geigt, sie lachen.)