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Alles, weis er bis jetzt hinter den Lichtern gesehen, ziemlichunächt und abgenutzt gefunden zu haben, wie er auch wohlweiß, daß das Sprüchwort: „Hinter das Licht geführtwerden," daher abzuleiten ist. Doch hier kann der unpar-teiische Richter ihm nicht ganz Recht geben, weil uns derGesichtspunkt verloren gegangen ist, aus welchem wir bestimmenkönnten, ob der Schauspieler, oder der Zuschauer hinter demLichte stehe, so viel ist aber gewiß, daß der Souffleur auf demIndifferenzpunkte sitzt, und daß nur der das Komische dieserUnentschiedenheit belachen kann, der über den Schauspieler undden Zuschauer zugleich lacht. — Da eS, wie gesagt, meineAbsicht bei diesem Lustspiele war, das Lustige in dem Muthwillenschöner Menschen zu schildern, ich dies sogar in einigen häus-lichen Scenen so zu zeichnen gesucht, und das für den Leser soanzügliche Komische ganz unterlassen habe, so wird er dasGanze, wenn gleich etwas fremdartig, doch nicht für seinenGeschmack beleidigend finden. Ich sprach hier von dem Leser,und nicht von dem Zuschauer, da ich fürchte, die Aufführung,sollte sie irgend ein Theater wagen, werde nicht ganz gelingen;um so mehr, da dies Schauspiel bei der Art seiner Sprachedurch die Beschncidung einer fremden Hand, das elendeste Bruch-stück werden müßte. Ich denke mit Zittern au die Leseprobeneiner Schauspieler-Gesellschaft, denen ich in der letzten Zeit oftbeiwohnte, der Directcur und Boufson hielten dicke Nöthclstiftein der Hand und strichen die Schauspiele durch; der Erstenannte es edler — Zusammenstreichen — der Zweite richtiger— Umarbeiten. Wenn ich es jenen Werken etwas gönnte unddaher meine Schadenfreude eine ähnliche Strafe verdienen möchte;so erbiete ich mich hier, doch dies Lustspiel auf Begehren irgendeines Theaters für die Aufführung selbst zusammen zustreichen oder umzuarbeiten!
Marburg, im Januar 1803.