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7 (1852) Comoedien
Entstehung
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Voreriunerung

Dieses Lustspiel, welches im Sommer 1801 geschriebenist, war durch einen Zufall während vierzehn Monaten außermeinen Händen. Da ich es nun wieder besitze, finde ich freilichmeine Ansicht von dem, was ein Lustspiel überhaupt seinsoll, sehr verändert; dennoch glaube ich, ohne den Vorwnrf derUnbeschcidenheit zu verdienen, einige Worte über meine damaligeAbsicht beifügen zu dürfen, und zwar um so mehr, da ichmich umsonst nach seiner Gattung umgesehen habe, und beinahefürchte, daß es allein stehen werde, was ich ihm jedoch, solltees nicht meiner Unbelesenheit zugeschrieben werden können,keineswegs zum Verdienst anrechne. Ich strebte damals, dasKomische und Edlere hauptsächlich in dem Muthwillen unab-hängiger, fröhlicher Menschen zu vereinigen, und um diesenMuthwillen als Element in ihnen vorauszusetzen, habe ich ihreSprache durchaus frei und mit sich selbst in jeder Hinsichtspielend gehalten. Ich hatte kein Muster vor mir, als dieFröhlichkeit meines eigenen Herzens, und der Freunde, derenes sich gern erfreut, und da ich mich nur erinnere, im Schau-spielhause gelacht zu haben, wenn mich das Edle, Rührendeoder Tragische als Parodie, und das Komische als Unfähigkeitberührte, so wagte ich nicht, mein sehr einsames Lachen als einMerkmal anzunehmen, dann ein Lustspiel geschrieben zu haben,wenn das, worüber ich lachen konnte, mir zum Muster gewordenwäre. Wie weit wir aber von dem Komischen entfernt sind, ist