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Messalinus Cotta und Eudoxia Ninbeckia geriethen in großeAngst. „Ich komme, eure Tochter zu holen," sprach er,„Eudoxia Ninbeckia zeige mir den halben Trauring;" EudoxiaNinbeckia erblaßte; „ich habe gehört, treuloser Messalinus Cotta,daß du deine Tochter einem Anderen versprochen, — da warguter Rath theuer." — Messalinus Cotta kniete nieder undschwur auf seinen gebogenen Knieeu nebst Eudoxia Ninbeckia,daß dergleichen Excesse nie wieder Vorfällen sollten.
Des trefflichen, gefühlvollen Herrn Obrist von Bärenhäuter'sHerz konnte nicht länger widerstehen, er verzieh, er warf dieWildschur ab und gab sich zu erkennen; ach, der Geliebte undGefürchtete waren Einer nur, und sie hatte Arme ihn zuumarmen, namenloses Entzücken! St. Lucas Ochs trat hereinund gab sie zusammen, die ganze Gesellschaft der Thiere warenZeugen, der Trompeter blies, daß das Hans zitterte, MessalinusCotta stellte alle Gänsefüße bei, die er vorräthig hatte, nachTische war Thierhetze, die gelehrte Gesellschaft biß sich unter-einander selbst, und da sie sich über die Maßen angriffen,verbiß sich der Hund in den Palm-Esel, daß er trotz allerMittel nicht von ihm zu trennen war, mau lief daher zumBrunnen einen Eimer Wasser zu holen und auf ihn zu gießen,der Eimer war ungewöhnlich schwer, und als man ihn endlichheraufbrachte, siehe da, o Jammer! der Leichnam der ältestenTochter Kuzbutzia hing daran, sie hatte sich aus Verzweiflungüber Eudoxia Ninbeckia's Glück ersauft, dem Hunde gingenunter Jammergeschrei die Zähne auseinander, Alles war sehrbetrübt, mau sagte Trauer au und Jeder verfügte sich in seineGarderobe, die Traüerkleider anzulcgen; als Eudoxia Ninbeckiadas ihrige vom Zapfenbrette loshängeu wollte, griff sie aneinen menschlichen Leib, „Licht! Licht!" Messalinus Cottakommt mit einem Brand aus der Küche, und siche da, es wardie zweite Tochter, Dhkia Merkelia, die sich aufgeknüpft hatte,neues Geschrei, doppelte Trauer.