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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
Seite
452
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LS2

Hu hu, fahr' sacht du alter Greis!

Fein säuberlich mit der Braut auf dem Eis,

Hui bist du nicht der kühne Degen,

Der sich seines Lebens darf erwägen,

Darf Ohr abhauen und seinem HerrnBeistehn, mit Ernst, doch weit- von fern,

Und ferner nicht, als bis zum Herde,

Und daß ihn auch keine Magd gefährde;

Wie darf der Fuchs den Wolf wohl schmähen.

Der Hahn thut ihnen beiden krähen.

Wir sind gefallen in gutem StreitGegen den Türken auf grüner Haid',

Und wenn ich's recht berichtet bin,

Es dünkt mir stets in meinem Sinn,

Du seist der Schelm, der unfern HerrnVor allen Jüngern weit und fernRecht gräulich, als ein Mamelucks,

Ja dreimal nach einander flugs,

Verleugnet und verschwur behend,

Bei Stein und Bein, ob er ihn kennt;

Und liefst davon, fehlt auch nicht weit.

Du fielst gar auf der Juden Seit',

Gelt unser armer KriegskumpanGefiel dir nicht mit seinem Hahn,

Häst Angst, er mLcht' dir wieder krähn."

Und nun, du Meineid, du willst uns nicht einlassen, nunwüsten wir doch wissen, wo wir hin sollen."

Petrus war über das laute Schreien des Hauptmannesschamroth geworden, und da er fürchtete, die Anderen möchtenden Spektakel im Himmel hören, so sprach er zu den frommenLandsknechten:Liebe Freunde' seid still und schweigt, ich willEuch ein eigen Dorf eingeben, das liegt zwischen Hölle undHimmel und ist ganz neutral, cs heißt Warteinweil, da werdenmit der Zeit noch mehr Landsknechte hinkommen, da habt Ihr