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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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Gattung freien Scherzes, die den Deutschen so ganz nationell ist, daß sichspäter ünv früher immerdar Aeußerungen der Art nnren werden, hat inihm bis jetzt ihr reichstes Dentm.il ausgestellt, es wäre aber wunderlich,wenn Einer darum seine Einfälle verschlucken wollte, weil ein Andrer auchEinfälle gehabt hat, die Menschen kämen sonst endlich auf den Einfallrückwärts zu gehen, weil man bis dahin vorwärts gegangen. Die eigentlicheOriginalität im Menschen ist unverwüstlich, ras Gemeinsame ist aber dasOrgan, worin sich das Einzelne verständlich ausspiicht, das Gemeinsameist immerdar mehr werth als jedes Einzelne, die Originalitätswuth, dienichts lesen, nichts lernen will, um sich vor Nachahmung Ln Acht zunehmen, gibt also bas Höhere auf. und was es also abgeschieden der gemein-samen Betrachtung gibt, ivird daher mit Necht wiederum von der Gemeineaufgegeben, wir sind es gewiß, daß es diesen Sagen nicht also ergehen wird,die bekannt unv unbekannt zugleich scheinen, wie jene scherzende Malereien,wo mit neuen aufgelegten Scheiben von Maricnglas ein alter Landsknechtbald in einen Einsiedler, bald in einen Bärenhäuter, dann einen zierlichenStutzer und Eidam verwandelt wird, nothwenvig gehört dazu diese Abwech-selung der Sprache und Umgebung, die freilich beim ersten Anblick durchausnicht objectiv scheinen mag. -