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Erklärung -cr Aupftrtafcl.
Wenn gleich auf dem Titel diese Abbildungen als ausder italienischen Schule angegeben sind, so sehe ich doch nichtsbesonders Italienisches auf diesem Blatt, und der Urheberdesselben, ein gewisser Jpse, ist mir bis jetzt nirgends in denVerzeichnissen italienischer Meister vorgekommen; ich halte daherdas Italienische für eine armselige Vorspiegelung, um das roheZeug unkundigen Liebhabern aufzuhängen, und wir müssen unsin Acht nehmen, nicht mit diesem Namen in ein ähnlichesJrrsal zu fallen, wie ein französischer Kunstkenner, der sichwunderte, kein Krucisix auftrciben zu können, welches nicht derfamöse Jnri verfertigte, so legte er sich das I. bi. It. I. überdem Kreuz aus. Uebrigens halte ich mit einem neuen Aesthe-tiker, welcher schon in dem Schalle der Namen das Wesen jedesgroßen Künstlers naturprophetisch ausgesprochen fühlt, nicht vielvon diesem Jpse, auf welchen sich wenig besondere Reime findenlassen, und den ein Sonettendichter höchstens mit einer Ellipseund Eclipse traktiren wird, und wenn nach jenem Aesthetiker imSchalle Raphael das Schöne, Klare, Reine; im Schalle MichelAngelo Buonarotti das Erhabene, Colossale, Gewaltige liegt;wenn in Guido Reni Anmuth und Reinheit; im CarraccrGeist, Schule, Keckheit; im Perugino Einfalt, Strenge, Lieb-lichkeit; im Rembrand verschwendender Geiz und knauserischeUeberschwenglichkeit, und Steinkohlengluth und hexenhafte vonMäusen zusammengebissene Genialität in einem zerrissenen Torf-xorb ausgesprochen ist; wenn Rubens Fleisch und Blut undFülle und muskelsaftigen Neberfluß; wenn Albert Dürer im