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der Nase wegbringen kann. Willst du aber einen Hund Brodfressen lehren, so schmiere ihm Butter auf die Nase und reicheihm das Brod; er frißt nur Brod, riecht aber die Butter,und macht dir so eine erhabene Miene, als fräße er Butterbrod,glaubt es auch.
4) Ist es sehr lächerlich, wenn ein Huhn in einem rundenGitterkorbe von Stab zu Stab herumkreiset, und weil dasGefängniß rund ist, sich nimmer überzeugt, daß es kein Lochzum Ausgauge gebe, als den Tod; indeß geht die Sonne ebensoüber dem Korbe am Himmel herum; ich kann Beides bewundernvon Verstand und belachen von Herzen.
5) Ist es doch ganz ungemein lächerlich, wenn ein Haseeinen Berg aus dem Wege räumen will, und statt dessen hinauf-läuft; das geht gut, seine Vorderfüße sind kurz a priori, treibenihn aber oben die Hunde auf, so geht es schwer wieder hinah,denn die Hinterfüße sind s posteriori zu lang. Ebenso lächerlichist es, wenn eine Kraft, und wäre sie auch der kräftigste Stier,eine ungeheure Last hinwegheben will, auf der sie selbst steht;zu einem größeren Gedanken aber ist ein Doctor nie gekommen,als daß er ausruft: „Gebet mir einen Punkt draußen, auf denich den Hebel gründe, und' ich will euch, und Alles, was drinnenist, hiuausschmeißen!" Daß er selbst drinnen, weiß er nicht,so außer sich ist er; und wenn der Philosoph vollendet ist, wirder zum Boden gefallen fühlen, daß er auf dem Aste saß, dener herunter hieb.
6) Ist es lächerlich, daß der Mensch, um zu philosophiren,nichts thut, als einen unendlichen Strickstrumpf aufziehen, unddann die Wolle auch aufziehen möchte, und das Schaf, und dieganze Schafheit und Geschaffenheit, und wenn es möglich wäre,daß ein Hund, der sich immer nach seinem Schwanz umdreht,denselben erwischte, und sich rücklings mit Haut und Haarenauffräße, so würde die ganze Schöpfung bald wieder von den
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