Än die Herren Subserilienten!
Es ist uns Allen bekannt, daß nachfolgender Scherz imVertrauen auf fröhliche und verstehende Gesinnung entstandenund mitgetheilt worden, und daß der Entschluß, diesen Aufsatzzu vervielfältigen, sich an dem Wunsch, einen armen Mann,der schreiben kann, zu unterstützen, unter den Zuhörern zuerstrcalifirt hat. Der Druck wurde scherzhafter Weise, als an sichetwas philistrisch, verwiesen, vorzüglich aber, um dem Schreiberdas ganze Verdienst zuzuwenden; da aber die Zahl der Sub-scribenten ansehnlicher als erwartet ausfiel, war zu befürchten,der Schreiber, der an den Augen leidet, möchte bei allerAnstrengung erst spät vermögen, alle seine Wohlthäter zubefriedigen, und dabei noch ein schweres Opfer mit seinemGesichte bringen; es wurde daher beschlossen, den philistrischenDruck als vortheilhafter vorzuziehen, und somit erscheint diesesgedruckte Manuscript, oder lederne Hufeisen, wobei zu erwähnen,daß, da durch die Druckkosten der gehoffte Verdienst für denSchreiber allerdings geschmälert wird, diesem philistrischenFehler nur dadurch abgeholfen werden kann, daß mehrereExemplare abgezogen werden, und daher jeder der Besitzereingeladcn wird, sein Exemplar nicht zu verleihen, sondernJeden, der sich über die Philister, oder sich selber, Rathserholen will, gefälligst an die Wittich'sche Kunsthandlung,Jägerstraße, gegen der Bank über, zu weisen, wo eine AnzahlExemplare niedergelegt und ums Geld zu haben sein werden.