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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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auf, und sonst viel wunderbares, verdächtiges Gesindel, einScheusal mit sieben Köpfen glaubten wir einmal auf einen Blickdarunter zu bemerken, aber es ließ sich nichts Gewisses darüberentscheiden, weil die Gestalten alle wie die Figuren durch dieFenster eines Ballsaals auf einen Moment nur sich zeigenwollten und schnell vorüberschwirrten. Da die consultirendenAerzte nun darüber und über die Mittel, die Wahrheit derSache auszumitteln, sich bericthen, da hatte Doctor Sphex,dessen Wißbegierde ihn nur zu oft über die Grenzen einererlaubten Vorsicht mit heroischem Muthe treibt, die unglücklicheIdee, selbst in die Höhlen hinabzusteigen, um sich durch denunmittelbaren Augenschein über den eigentlichen Bestand derSache Auskunft zu verschaffen. Alles, was wir ihm über dasGefährliche seines Vorsatzes vorstellen mochten, fand in seinemwahrhaft heldenmüthigen Herzen keine Statt, und wir mußtenseinem Feuereifer für die Wissenschaft und die Wahrheit nach-geben und ihn, obgleich mit blutendem Herzen, durch die Neöhredes Lichtleiters au Stricken herablassen in den dunkeln Abgrund,wo er, eine brennende Fackel in der Hand, ein anderer Orpheus,seine Eurydice, die Wahrheit, der mehr als Plutonischen Finsternißabkämpfen wollte. Wir folgten dem heldenmüthigen Abenteurermit den Augen und mit unseren Segenswünschen so weit wir esvermochten, er rief uns noch einmal aus der Tiefe heraus miteiner durch die Ferne kaum hörbar gewordenen Stimme zu, wieAlles schön und köstlich unten sei, und wie er Jedem eineSackuhr mitbringen wolle, wenn Gott ihm eine glückliche Heim-kehr bescheere, wie aber die Luft etwas mephitisch sein müsse,weil seine Fackel zu erlöschen drohe. Wir entschlossen unsdaher zu einem in dergleichen Fällen gewöhnlichen Luftreini-gungsmittel unsere Zuflucht zu nehmen, wir nahmen einengroßen Strohwisch, banden eine Menge Petarden in denselbenhinein und einige andere Feuerwerke, zündeten den Wisch darauf