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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
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für die honorable Counteß und wollte sie umarmen, sie war .!>!

aber zu groß und zu breit und wollte sich nicht bücken, da halfsich Gackeleia mit dem Ring und drehte die Counteß herunter,daß sie gerade groß genug war und schloß sie herzlich in ihre ^ !

Arme, wobei dieser sehr wohl zu Muthe ward, so daß sie ' i ^

lächelnd sagte:Euer Kindlichkeit können auch mehr als Brod ^ !

essen!" Gackeleia lächelte und drehte die Counteß wieder in ^

ihre große, breite Gestalt zurück, worauf sich Alles zu Tischniedersetzte. Daß Gackeleia mehr als Brod essen konnte,bewies der Küchenzettel der hochzeitlichen Mahlzeit; denn ausAchtung für die Counteß verwandelte Gackeleia durch den RingSalomouis die ganze Gelnhauseu'sche Mahlzeit in eine Schott-ländische, und die Verwunderung der auftragcnden Bedientenund die Verlegenheit der Gcluhauser Gäste, die nicht wußten,wie sie die fremden Gerichte anfassen sollten, erlustigte dasganze Fest. Besonders viel zur allgemeinen Freude trug der ^

Leib-Lebküchler der Counteß Gothol bei. Sie saß zwischen den - '

Bildern ihrer Voreltern, er neben dem Oberhof-OsterhaaS untenan und war in steter Arbeit, daß ihm der Schweiß ausbrach,er hatte einen großen Kübel Honigteig neben sich, und indem s

er mit großem Appetit zu essen schien, knetete er mit Lössel,

Messer und Gabel das Bild irgend eines Anwesenden ausTeig auf den Boden seines Tellers, dann begehrte er einenfrischen Teller und ließ den andern am Tische von Hand zuHand gehen, was ein großes Aufsehen unter allen Gästenmachte. Als nun Gackeleia's Bild zu Kronovus und desKronovus Bild zu Gackeleia kam, fanden diese sich so getroffen,daß sie sich freßlieb gewannen, und das wurde auf einmalMode am Tisch, Einer des Andern Bild auf. Da drehteGackeleia, die melancholische Counteß auch wieder durch eine ,,

Artigkeit zu erheitern, den Ring Salomonis, daß alle ihre !-

Lebzelten-Voreltern neben ihr leben und mit ihr sprechen

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