Druckschrift 
3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
465
Einzelbild herunterladen
 

Ä65

Grabschrift im Hause des Senators Volta in Bologna r

6KI8?I8

I^oc vir, nee muiier, »sc androZ^na,ploc puvlia, »oe gnvenis, »ec snus,ploc casta, »so niorotrix, »ec pudica,

8e>1 onmia;

8ublata

Kegne ianie, »oguo torro, »egus xeueno,

8vä Omnibus;

Koc coelo, »sc aguis, »so torris,

8vä ubigus jacot.

IMVH78 Lk.-ri'^o L-it!L0vsKoc »mritus, »ec amator, »so uecossarius,uo nworons, ncguo Laudons, »ogue lleus,

Ilanc

iXec nioloni, nee p)ran>ido»>, »sc sepulcrui»,

8od oninia

8cit et noscit cui posuorit.

DasNäthsel dieser Inschrift sollte durch die Romanzen gelöset werden.

Ä. Ursprung.

AgnnscastnS, der Knabe, bringt der Mutter Gottes sein Lammund seinen Vogel, um ihn znm Nachtmahl zu schlachten. Jesus spieltmit ihm. Er zeigt der Maria den Plan der Eltern an, sie zu ermordenmit Joseph und Jesus, und Lilith und llriel wollen sich dann für sieausgeben. Sie fliehen und sagen dem Knaben, daß er nie solle größerwerden, und einst, wenn das Geschlecht der Lilith ansgestorbcn, denRing der Mutter Gottes, wo er auch sei, wiederbringen. Jesus gibtdem Vogel zu essen, und er singt klagend die Nachtigall. Nack-tem Tode Meliore's geht das Kind in den Venusberg und begehrtden Ring. Alle ziehen mit ihm ab.

Maria kommt ans der Flucht in eine Herberge. Sie kochen. Lilithhat nichts als einen Rosenstock von Jericho und spricht:Ich möchte

M. 30