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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
448
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L-48

Immer sieht er vor sich spielenNoch die goldne Zaubertruhe,

Wo sein Weg auch hin mag zielen,Flieht der Schatz ihn ohne Ruhe.

Also muß ein Buhler irren,

Dem die Buhle ging zu Grab,

Die aus zanb'rischen GeschirrenIhm die Liebestranke gab;

Also in dem VcnushcereZieht der Liebe thör'ge Brut;

Daß er ewig sich verzehre,

Ewig wachs' in böser Glut.

Ob sein Blick zur Erde nieder .Oder auf. zum Himmel schwebt,

Sicht er stets den Rumpf der Hyder,Der ein neues Haupt erhebt.

Jede Blume möcht' er küssen,

Die die. Jungfrau ihm zur RechtenTritt mit zarten Nosenfüßcn,

Und sich einen Kranz draus flechten,

Und mit solchem Schmerz bekränzet,Steigen durch die finstern Felsen,

Wo kein Stern mehr fröhlich glänzetUnd sich schwarze Bäche wälzen.