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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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O, wie lacht der Garten heiter!Funkeln nicht die Blumen schön?Und der Himmel scheinet weiterIn der Vogel Lustgetön.

Aber sieh! zwei NachtigallenFlattern bange um sie her,

Wo sie gehen, wo sie wallen,

Und verlassen sie nicht mehr.

Und Meliore bricht das Schweigen:Was bedeutet wohl mein Kind,Daß die Vögel nicht mehr Weichen,Die doch sonst nicht heimlich sind?"

Rosablanka sprach:Die BeidenHabe ich wohl gleich erkannt,

Ach, sie klagen uns ihr Leiden,Haben sich uns zugewandt!

Ihre Herrin ist verschwunden,

Heute früh gab ich sie frei,

Daß sie wieder sie gefunden,

Saget uns ihr Wehgeschrei!"

Daß sie von Biondetten spreche,Wußte zwar Meliore nicht,

Doch es stürzten ThränenbächeVon dem bleichen Angesicht.