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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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369
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Doch als sich Benone kehret:

,,Ils miss» est!" nun spricht,

Was so ängstlich sie beschweret,Plötzlich mit ihr niederbricht.

Wie vom Thaue überfülletEine Blume niedcrsinkt,

Und ihr Haupt im Staub verhüllet,Der nun ihre Thränen trinkt,

Also neigt in tiefer DemuthSie die Stirne voller Schmerz,

Und der Thränenkelch der WehmuthSinkt in ihr verwirrtes Herz.

Lammlein, fromm an sonn'gen Hügeln,Stürzt nicht an dem Wasserfall;Vöglein, unter Mutterflügeln,

Schreckt nicht vor des Sturzes Schall!

Wo auf süßberaster StelleSonst die keusche Hirtin sang,

Da erwühlt sich eine Quelle,

Stürzte von dem Fclsenhang.

Und die Lämmer, bunt geflecket,Stürzen nach dem Abgrund hin,

Ans dem Schlummer anfgeschrecketHält sie nicht die Schäferin.

HI.

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