Denn er gleicht in allen MienenJenem, dem sie Rosen gab,
Als die Schlange ist erschienenIn dem Garten bei dem Grab.
Mit dem bei des Altars SchwelleMorgens sie die Kränze wand,
Der den Ring bei der KapelleReißen wollte von der Hand,
Den sie eng mit sich verbundenDann in heimlichem Gesicht,
Das sic tief verschweigt, gefunden;Beten, ach! vermag sie nicht.
Neben ihr das Licht als SchlangeUnd die offne Todtengruft,
Und der Mann, macht ihr so bange.Und der tausend Rosen Duft.
Was sie nimmer hat gefühlet,
Woget durch die keusche Brust,
In dem Herzen brennt und kühletIhr ein Leid und eine Lust.
Immer muß sie nach ihm sehen.
Ob er nicht sein Antlitz kehrt,
Und vor Scham'möcht' sie vergehen,Wenn er ihren Wunsch gewährt.