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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
329
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Was in meinem Hans sich findet,

Alles Gut, wenn ich's wollt gebenUm die Liebe, die mich bindet,

Ach, ich hätte nichts gegeben!

Schön und lieblich meine FüßeIn den goldncn Schuhen stehen,

Und mein Haupt, wenn ich ihn grüße,

Ist wie eines Helmbuschs Wehen!

Wie zwo Spangen schön sich schwingendVon des größten Meisters Händen,

Eben an einander dringendStehen freudig meine Lenden!"

Doch nun lischt der Kerzen SchimmerUnd Biondette singet:Wehe,

Wehe, Wehe, Lebensschimmer,

Holdes Leben nicht vergehe!

Sterbet nicht ihr süßen Lieder,

Wollt, o wollt nicht von mir schweben,Sterbet nicht ihr raschen Glieder,

Laßt euch froh zum Tanze heben!"

Eh' die Lampe auch verglimme,

Will sie freudig nochmals schweben;

Doch sie hört nicht ihre Stimme,

Fühlt nicht ihrer Füße Schweben.