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Wie die Töne sich ergießen,
Fühlt die Jungfrau in dem HerzenWunderbaren Zauber fließen,
Und so süße, wilde Schmerzen.
Höher sie die Saiten schwinget,Denket nicht mehr des Gesellen,Wie der Schwan im Tode singetGlühend ihre Töne schwellen.
Tausend Töne, die sonst schliefen,Äus der Harfe lebend brechen,
Und in allen HerzenstiefenHört sie laut das Echo sprechen.
In dem Tode hallt es wieder;Schüchtern zu des Lebens SchwelleRufen ihn die Zauberlieder,
Seine Blicke werden Helle.
Wer erklärt ihm die Gesichte,
Wer ergießt des Himmels Segen?Ist so mild das Weltgerichte,Kommt die Gottheit ihm entgegen?
„Süßer Tod, den ich erlitte,Goldne Töne zu mir gehen,
Selig in des Himmels MitteSoll ich wieder aufcrstehen!" —