„Mein Gewand, ich legt es nieder,Soll ich wieder an es legen?
Nach dem Bad die Füße wiederMir besndeln auf den Wegen?
„Deine Angen gleichen Blitzen,
Deine Augen von mir wende;
Meinem Herzen DcgcnspitzenScheinen deine zarten Hände!" —
Aber wehe! nicht vernimmetSie den schweren Namen Schwester,Glühender ihr Wahn entglimmet,
Sie umklammert ihn noch fester.
Und sie spricht: „Der Kelch der LilgenUnserm Bett das Rauchfaß schwenket,Unser Dursten zu vertilgenSich der Traube Becher senket!
„Unsre Thür umgeben Früchte,
Ich bewahrte dir, mein Leben,
Heurige und fernge Früchte,
Beide kann ich dir nun geben!
„Tiefer Liebe reine Lüfte,
O du schön und lieblich Schweben!Trauben gleichen meine Brüste,Trauben wundcrsüßer Neben!