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Sie beginnet leis' zu singen,
Zn der Nachtluft einsam WehenIhre Töne sich verschlingen,
Wie der Andacht schwankend Flehen.
„Herr, ich steh' in deinem Frieden,Ob ich lebe, ob ich sterbe;
Starb mein Heiland doch hienieden,Daß ich sein Verdienst erwerbe!
„Will der Schmetterling zum Lichte,Muß die Larve er zerbrechen,
So hast du dies Haus vernichtet,Meine Freiheit ansznsprechen!
„Lass' die Flügel mich erquicken,
In der Andacht sie erstrecken,
Und zum Himmelsgartcu zückenDurch der Buße dorn'ge Hecken!
„O, wie hast du hochgezieretDiese Weltnacht, mir die letzte,
Eine Seele triumphiret,
Deren Tod mich hoch ergötzte!
„Solchen Tod lass' mich gewinnen!Herr, nach einem solchen LebenLast' mich mit so klaren SinnenDir die Seele wiedergeben!