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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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In der Wage liegen Beide,

Leg dich zu der Tänzerin;

Daß dein Vaterland nicht leide,

Gebe dich der Freude hin!

Größ're Wunder könnt ich zeigen>Eines Wortes leicht Gewicht,

Eines nicht'gcn Blickes SteigenFührt oft her ein schwer Gericht!

Und so stehn die Himmclszeichcn:

Es erfüllt sich dies Gesicht,

Brichst du von Biondettcn's ZweigenHeut' die reifen Früchte nicht!"

Läßt so leicht vom Himmel reißenDieses Landes Schicksal sich,"

Spricht Meliore,will verheißenEine schön're Zukunft ich!

Hohe Nacht, ihr Sternenreiche,Mond, du keusches Angesicht,

Euch Bsondettcn ich vergleiche,

Sie weicht euch an Friede nicht!

Und so fest und ungcbeugetStehet ihrer Tugend Zier,

Als einst fromm ein Tempel steigetAns des Brands Ruinen hier!