„Seit das Weib den schwer verbotnenApfel theilte mit dem Manne,
Bringt das Weib das Kind des TodesZu der Welt mit Noth und Jammer.
„Und wir durch die Güte GottesHaben schuldlos uns gehalten,
Und er wird uns nicht verstoßenAus des Paradieses Garten.
„Auch ich muß von diesem OrteIn den Willen des Erbarmers;
Dich, bei dem so gern ich wohnte,Muß ich einsam nun verlassen!
„Und du sollst wie Christen sollenDeinem ird'schen Gut entsagen,
O mein Bruder, wolle folgenEines schwachen Weibes Rathe.
„Geh' in einen frommen Orden;
An die Stelle des TheatersLass' erbau'n ein heil'ges Kloster,
Dort auch ruhe meine Asche!
„Lasse jetzt vom armen VolkeStille mich zu Grabe tragen,
Bis erbauet ist das KlosterZur Kapelle bei Sanct Clären.