„Deine letzte Zeit verdorbenHab ich dir aus falschem WahneDurch den Bösewicht Apone,
Hoffend dich mir zu erhalten!
„Ach, ich diene bösem Stolze!
Die ich nie besessen habe,
Die mir ewig war verloren,
Wollt ich mir durch Kunst erhalten!
„Weh, mein Weib, du Jugendrose,Auf dem Wasser der DemantenSpiegelt deiner Schönheit SonneIhres Abendrothes Flamme!" —
Also jammert Jacopone.
Ihm erwiedcrt dann die Kranke:„Wolle nicht mit harten WortenGegen Gottes Willen klagen.
„Lasse uns den Herren loben,
Daß er uns znrückgehalten
Von dem Abgrund ew'gen Todes,
Von der Blutschuld schwarzem Laster
„Wenn der Schleier wird gehobenUeber unserm dunkeln Stamme,Singst du bis zu deinem TodeGott und seiner Mutter Psalmen!